Opern Gala

Sonya Yoncheva, Sopran

Nordwestdeutsche Philharmonie


 

 



Sonya Yoncheva, Sopran


Nach einer Reihe von spektakulären Debüts an den wichtigsten Opernhäusern der Welt gilt die Sopranistin Sonya Yoncheva als eine der führenden Sängerinnen ihrer Generation.


Die Künstlerin tritt regelmäßig an den größten internationalen Bühnen wie der Metropolitan Opera, dem Royal Opera House Covent Garden, der Bayerischen Staatsoper, der Berliner Staatsoper, der Mailänder Scala, der Wiener Staatsoper, der Pariser Oper, den Salzburger Festspielen und dem Festspielhaus Baden-Baden auf. Ihre unvergesslichen Porträts legendärer Opernpartien werden von Presse und Publikum gleichermaßen gefeiert. So schrieb Die Welt nach Vorstellungen von La traviata an der Staatsoper Berlin: „Sie ist die beste Violetta seit Maria Callas. Die bulgarische Sopranistin Sonya Yoncheva ist womöglich gegenwärtig die beste „Traviata“ der Welt.“


Sonya Yonchevas beitgefächertes Repertoire umfasst sowohl Juwelen des Barockrepertoires, als auch Werke Mozarts, Verdis, Tschaikowskis und Puccinis. Die Künstlerin wird für ihre ungewöhnlich schöne Stimme und ihre einzigartige Bühnenpräsenz gelobt. Sie tritt neben der Opernbühne regelmäßig in Konzerten und Liederabenden auf und war bereits in von der Kritik hoch gelobten Konzertauftritten in Städten wie Paris, München, Baden-Baden und Dresden zu erleben.


Auftritte in der Spielzeit 2018/19 umfassen Neuproduktionen von Cherubinis Médée (Titelpartie) an der Berliner Staatsoper Unter den Linden und bei den Salzburger Festspielen, Desdemona in Verdis Otello und die Titelrolle von Iolanta an der Metropolitan Opera, Desdemona in Otello in einer Neuproduktion am Festspielhaus Baden-Baden sowie in der Berliner Philharmonie, die Titelpartie von Tosca an der Staatsoper Unter den Linden, an der Pariser Opéra Bastille und beim White Nights Festival des Mariinsky-Theater in St Petersburg sowie die Titelrolle in Norma an der Bayerischen Staatsoper. Auftritte auf dem Konzertpodium führen die Sängerin in Rossinis Stabat Mater an die Pariser Philharmonie, in Liederabenden an die Oper von Monte-Carlo und ans Teatro Real von Madrid, in Orchesterkonzerten an die Berliner Philharmonie, die Oper von Budapest, die Oper von Lüttich sowie nach Santa Monica, Mexico City und Santiago de Chile. In Galakonzerten ist sie an der Pariser Oper und der Mailänder Scala zu erleben.


In der Spielzeit 2017/18 gab Sonya Yoncheva ihr Rollendebüt als Élisabeth de Valois in einer Neuproduktion von Verdis Don Carlos und sang Mimì in La bohème in einer Neuinszenierung von Puccinis La bohème an der Pariser Oper, gab ihr Debüt in der Titelpartie von Tosca in einer Neuproduktion an der Metropolitan Opera, wo sie außerdem als Mimì zu hören war und in der Titelrolle von Verdis Luisa Miller debütierte. Dem folgt ihr Rollendebüt als Imogene in einer Neuinszenierung von Il pirata an der Mailänder Scala. Im Sommer tritt sie als Solistin im jährlichen Open-Air-Konzert der Bayerischen Staatsoper sowie in der Titelpartie von L'incoronazione di Poppea in einer Neuproduktion bei den Salzburger Festspielen auf. Am Pariser Théâtre des Champs-Élysées, Festspielhaus Baden-Baden, Grand Théâtre de Genève und Konzerthaus Dortmund war sie in Konzerten mit Musik Giuseppe Verdis zu hören. Die Sopranistin wurde von medici.tv als Künstlerin des Jahres 2017 ausgezeichnet und war anlässlich dieser Anerkennung in der Saison 2017/18 in einer Reihe von Onlineübertragungen zu sehen.


Sonya Yoncheva gab in der Spielzeit 2016/17 ihr gefeiertes Rollendebüt als Norma in einer Neuproduktion am der Royal Opera House Covent Garden in London, wo sie auch als Antonia in Les contes d'Hoffmann auftrat. Außerdem sang sie ihre erste Tatiana in Eugen Onegin an der Deutschen Oper Berlin und war als Mimì an der Mailänder Scala zu erleben. An der Metropolitan Opera trat sie als Violetta in La traviata und in einem Galakonzert auf. Mit der Accademia Montis Regalis war sie anlässlich der Veröffentlichung ihres Soloalbums Händel (Sony Classical) in einer Konzerttournee mit Barockmusik zu hören.


Weitere Höhepunkte in der Karriere der Künstlerin umfassen Desdemona in der Spielzeiteröffnungspremiere 2015/16 von Otello an der Metropolitan Opera, wo sie im Jahr 2013 als Gilda in Rigoletto debütierte, Violetta in einer Neuproduktion an der Staatsoper Berlin, am Palau de les Arts Valencia, in Monte Carlo und an der Bayerischen Staatsoper; Marguerite in Faust an der Wiener Staatsoper, am Royal Opera House Covent Garden und am Festspielhaus Baden-Baden; Mimì an der Staatsoper Berlin sowie die Titelrollen von Iolanta und Lucia di Lammermoor an der Pariser Oper. Außerdem war sie Stargast des Dresdner Adventskonzerts, das im ZDF übertragen wurde.


Sonya Yoncheva ist Absolventin von William Christies Akademie Le Jardin des Voix. Alte Musik und Barock bilden auch weiterhin einen Schwerpunkt ihres Repertoires: So sang sie Phani/Zima (Les Indes galantes) und Dido (Dido and Aeneas) auf einer Tournee mit William Christie durch Europa, Russland in die USA, war als Fortuna (L’incoronazione di Poppea) beim Glyndebourne Festival zu hören, sang Giunone (Il ritorno d’Ulisse in patria) am  Teatro Real; Cleopatra (Giulio Cesare) in Versailles sowie unter der musikalischen Leitung von Emmanuelle Haim Poppea in L’incoronazione di Poppea und Agrippina in Lille und Dijon.


Sonya Yoncheva wurde im Jahr 1981 geboren und studierte Klavier und Gesang mit Nelly Koitcheva in ihrer Heimatstadt Plovdiv in Bulgarien. Anschließend machte sie einen Master in Gesang am Konservatorium von Genf, wo sie mit Danielle Borst studierte. Yoncheva ist die Gewinnerin zahlreicher wichtiger internationaler Wettbewerbe, unter anderem von Plácido Domingos Operalia (2010). Im Jahr 2015 wurde sie als Newcomerin des Jahres mit einem ECHO Klassik ausgezeichnet.


Die Künstlerin nimmt exklusiv für Sony Classical auf. Neben zahlreichen DVDs/Blu-Rays und Pergolesis Stabat Mater liegen bei Sony Classical ihre Soloalben Paris, mon amour, Händel und The Verdi Album vor. Bei Deutsche Gramophon ist eine Gesamtaufnahme von Mozarts Le nozze di Figaro erschienen, auf der Sonya Yoncheva die Partie der Contessa interpretiert.


Sonya Yoncheva ist Botschafterin von Rolex.


Einen ersten Eindruck erhalten Sie unter:

https://www.youtube.com/watch?v=n4vSwumVv2I


 

Nordwestdeutsche Philharmonie

 

Die Nordwestdeutsche Philharmonie ist eines von drei nordrhein-westfälischen Landes-Sinfonieorchestern. Es hat seinen Sitz in der ostwestfälischen Stadt Herford.

 

Gegründet wurde die Nordwestdeutsche Philharmonie 1946 in Bad Pyrmont von ehemaligen Musikern des Linzer Bruckner-Orchesters St. Florian und der Prager Deutschen Philharmonie. Im Jahre 1950 erfolgte der Zusammenschluss mit dem zeitgleich entstandenen Herforder Sinfonischen Orchester. Das neue Ensemble hieß zunächst Städtebund-Symphoniker, bevor der heutige Name angenommen wurde.

 

Der Haupttätigkeitsbereich des 78-köpfigen Orchesters ist der ostwestfälische Raum, es tritt aber auch über Deutschland und Europa hinaus mit jährlich insgesamt etwa 120 Konzerten in Erscheinung. Im Mittelpunkt stehen die zehn Abonnement-Konzerte pro Jahr, die jeweils im Stadtpark Schützenhof Herford, im Konzerthaus Detmold, in der Konzerthalle Bad Salzuflen, in der PaderHalle Paderborn, im Stadttheater Minden und in der Stadthalle Gütersloh aufgeführt werden.

 

Erfolgreiche Tourneen haben die Nordwestdeutsche Philharmonie in Ländern wie Japan, den Niederlanden, Italien, Frankreich, Spanien und den USA bekannt gemacht. Bis heute existieren über 200 Platten- und CD-Einspielungen mit dem Ensemble. Neben der Konzerttätigkeit ist das Orchester mit einem schul- und konzertpädagogischen Programm in der Jugendarbeit tätig.

       
Samstag, 9. November 2019, 20 Uhr
Elbphilharmonie Hamburg
Karten: 63,50 Euro bis 184,50 Euro (inkl. VorverkaufsgebĂĽhren)

Tickets hier online bestellen

Hotline: 0 18 06 - 700 733*
*0,20 €/Anruf inkl. MwSt. aus dem dt. Festnetz, max. 0,60€/Anruf inkl. MwSt. aus den Mobilfunknetzen.

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