"Moby Dick"


 

Eine literarisch-musikalische Lesung

des gewaltigen Eposes von Herman Melvilles Roman

und Musik u. a. von Franz Liszt, Scott Joplin, Modest Mussorgsky, Antonin Dvorak und Fréderic Chopin


Die Geschichte von Moby Dick ‚Äď erz√§hlt vom einzigen √úberlebenden eines Walf√§nger-Schiffes, dem Matrosen Ishmael ‚Äď ist eine Herausforderung, ein Abenteuer, eine gro√üe Reise in die raue Welt der Walf√§nger und eine Hymne an die Magie des Meeres. Ulrich Tukur bringt das Meisterwerk des amerikanischen Schriftstellers Herman Melville in eine literarisch-musikalische Lesung auf die B√ľhne. Der Pianist Sebastian Knauer umrahmt die Erz√§hlung mit Musik von Franz Liszt, Scott Joplin, Modest Mussorgsky, Antonin Dvorak und Fr√©deric Chopin.

 

1851 erschienen ist Herman Melvilles packende Erzählung von dem von Rache besessenen Kapitän Ahab und seiner Jagd auf den dämonischen weißen Wal, der ihm einst ein Bein abgerissen hatte, weit mehr als eine zeittypische Scheuergeschichte.

 

Ulrich Tukur stellt den ebenso √ľberw√§ltigenden wie r√§tselhaften Jahrhundertroman in einer eigenen Lesefassung vor. Die Texte, eigens verfasst f√ľr und mit Ulrich Tukur durch Wolfgang Knauer (1942 ‚Äď 20 18), liest der Schauspieler grandios in Szene gesetzt, so dass sein Publikum ganz gespannt ist und mitgerissen wird von den Wogen rund um Kapit√§n Ahab und seiner Crew.

 

Ein kurzweiliger, literarisch-musikalischer Abend gleicherma√üen faszinierend f√ľr Literatur-Liebhaber als auch f√ľr die Freunde hochkar√§tiger Klaviermusik.

 

DER  INHALT


Herman Melvilles Moby Dick geh√∂rt zu den ber√ľhmtesten Werken der Weltliteratur. Es erz√§hlt die Geschichte von einem wei√üen Wal und seinem von Hass und Rache getriebenen, nie nachlassen k√∂nnenden J√§ger Kapit√§n Ahab. Seine Vielstimmigkeit und Pr√§zision machen den Seefahrer- und Abenteuerroman zugleich zu einer bedeutenden Gesellschaftskritik. Obgleich am Ende der Meeresriese das Schiff der Walf√§nger zerst√∂rt und dessen Kapit√§n in die Tiefe zieht, ist nicht der wei√üe Wal das Ungeheuer, sondern der Mensch in seiner selbstherrlichen R√ľcksichtslosigkeit. Der Roman erschien erstmals 1851 in London und New York.

 

DER AUTOR


Der amerikanische Schriftsteller Herman Melville (1819‚Äď1891) arbeitete zwischen 1839 und 1844 selbst als Matrose und fuhr auf einem Walfangschiff bis in die S√ľdsee. Nach einem Schiffbruch kehrte er zur√ľck in seine Heimatstadt New York und begann zu schreiben. Trotz anf√§nglicher Erfolge verringerte sich sein Publikum rasch; selbst Moby Dick fand bei seinem Erscheinen in Amerika wenig Anklang. In seinen sp√§teren Jahren arbeitete Melville not¬≠gedrungen als Zollinspektor, um seine Familie ern√§hren zu k√∂nnen.

 

Ulrich Tukur - Lesung
Sebastian Knauer - Klavier


Klavierwerke u.a. von Franz Liszt, Scott Joplin, Modest Mussorgsky, Antonin Dvorak und Fréderic Chopin


Bild: ©Andreas Horneff

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