"Barocker Trompetenzauber"

von Bach, Vivaldi und Telemann


Matthias Höfs, Trompete

Polnische Kammerphilharmonie Sopot

                                Wojciech Rajski - Dirigent


Manche halten ihn für einen der besten Trompeter der Welt, einige sogar für den Besten!

 

Matthias Höfs, gebürtiger Lübecker, entdeckte die Trompete für sich bereits im zarten Alter von sechs Jahren, weil das Instrument so schön golden glänzte. Nach einer rasanten musikalischen Entwicklung an der Hamburger Musikhochschule wurde er bereits mit 18 Jahren 1. Solotrompeter an der Hamburgischen Staatsoper, der er 16 Jahre treu blieb, um dann zurück zur Musikhochschule zu wechseln, diesmal allerdings als Professor. Viele seiner Studenten sitzen heute als Trompeter in den besten Orchestern der Welt, aber all das hält Matthias Höfs nicht davon ab, ständig als Solist oder mit German Brass weltweit zu konzertieren.

Sein neustes Projekt ist eine CD-Einspielung mit Trompetenkonzerten von Georg Philipp Telemann zu dessen Jubiläum seines 250. Todesjahrs. Kaum ein Musiker und Komponist ist mit Hamburg so verbunden wie Telemann, leider ist dies sehr in Vergessenheit geraten. Telemann kam 1721 nach Hamburg, um das Amt des Cantor Johannei und Director Musices der Stadt Hamburg zu übernehmen. Er blieb der Stadt bis zu seinem Tode im Jahr 1761 verbunden. Damals war der Schwerpunkt seiner kompositorischen Tätigkeit die Kirchenmusik, aber wie auch Bach in Leipzig, schrieb Telemann sehr viel Instrumentalmusik, u. a. auch Konzerte und Sonaten für Trompete, die nun neu von Matthias Höfs für CD aufgenommen wurden.

 

Die Konzert-Premiere erleben nun die Trompetenkonzerte Telemanns ergänzt von Werken von Vivaldi, Bach und Händel am Samstag, den 4. November 2017 in der Hauptkirche St. Michaelis (Michel), gemeinsam musiziert mit der hervorragenden polnischen Kammerphilharmonie Sopot, unter der Leitung von Wojciech Rajski.

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