Veranstaltungen in der Region Hamburg

Liebe, Jazz und Übermut

25 Jahre 

Ulrich Tukur & Die Rhythmus Boys



Die große JubilĂ€ums-Tournee


zu 25. Jahre


Ulrich Tukur & Die Rhythmus Boys



„Liebe, Jazz und Übermut“ steht sinnbildlich fĂŒr die lange, erfolgreiche Wegstrecke, die Ulrich Tukur und die Rhythmus Boys zurĂŒckgelegt haben und die sie in der Geschichte der populĂ€ren Musik einzigartig macht.


Was 1895 mit dem „Erotic Rag“ begann und sich 1937 mit Schlagern wie „Ich bin nur verliebt, wenns regnet“ erfolgreich fortsetzte, ist schließlich mit `„Mississippi Mud“ beim Jazz und mit „Anything goes“ und „Chattanooga choo choo“ beim Swing angekommen. Dazwischen lag eine irrlichternde Drogenphase, in der die Kapelle die kĂŒnstlichen Paradiese besang und mit Liedern wie „Morphium“ und „Opiumrausch“ in der musikalischen Besinnungslosigkeit versank. Eines aber blieb zu jedem Zeitpunkt dieser an Überraschungen so reichen Karriere immer vorhanden: Ein hohes Maß an Übermut, der jedoch nie zur bloßen Albernheit verkam.


Nach wie vor steht die Formation wie ein Fels in der Brandung des wechselnden Geschmacks, denn diese vier alterslosen Musiker garantieren gleichbleibende QualitÀt auf höchstem Niveau und gewÀhren Ihnen so die kostbare Illusion der Permanenz:


Ulrich Tukur (Gesang, Klavier, Akkordeon) Er eroberte die BĂŒhnen und LichtspielhĂ€user Europas und ist heute weltberĂŒhmt in Hamburg. Ein ausgezeichneter Nostalgie-Pianist und veritabler Knödeltenor, hat er sich im Laufe der Jahre auch einen Ruf als wortreichster ConfĂ©rencier Deutschlands erworben und sorgt erfolglos dafĂŒr, die anderen drei Herren in seinen Schatten zu stellen.


GĂŒnter MĂ€rtens (Gesang, Tanz, Bass) machte eine beeindruckende Entwicklung zu wahrer GrĂ¶ĂŸe durch. Angefangen bei soliden 1,34 Metern Körperhöhe (bis 1910), hat er im Laufe der letzten hundert Jahre krĂ€ftig zugelegt und sein musikalisches Wachstum mit 2,08 Metern noch lange nicht beendet. Er gilt heute als grĂ¶ĂŸter Bassist westlich des Urals und einzig legitimer Nachfolger von Jack Migger.


Ulrich Mayer (Gesang, Gitarre, Ukulele) begann sein kĂŒnstlerisches Schaffen auf der Dreiton-Gitarre. Durch Fleiß und Talent hat er es bis zur sechssaitigen Gitarre gebracht; weitere Saiten bleiben dabei immer im Blickfeld. Ulrich Mayer ist der Überzeugung, dass er von anderen BĂŒhnen-schaffenden heftigst um seine Schmierlocke beneidet wird.


Kalle Mews (Gesang, Imitationen, Tanz, Schlagzeug) ersetzte den unvergesslichen Robby Schuster und arbeitet seither erfolgreich an seiner eigenen Vergesslichkeit: trotz wiederholter Abmahnung erwischt er nur selten einen seiner EinsĂ€tze. Seine Tierstimmenimitationen sind ebenso legendĂ€r wie die endlosen Tricktrommelsoli oder sein mikroskopischer Körperbau. Ohne MĂŒhe schafft er auch noch heute einen doppelten Salto durch die aufgespreizten Beine von Herrn MĂ€rtens.


Verwechseln Sie „Liebe, Jazz und Übermut“ nicht mit dem gleichnamigen Film von 1957 mit Peter Alexander in der Hauptrolle, der eigentlich „KĂŒsse, Twist und Kissenschlacht“ heißen sollte und widerrechtlich umbenannt wurde. Nach einem Prozess gegen die Berliner CCC-Film GmbH wegen Diebstahl geistigen Eigentums, der sich bis 1959 hinzog, verzichteten die Rhythmus Boys schließlich auf weitere rechtliche Schritte.


       
Sonntag, 13. September 2020, 20 Uhr
Laeiszhalle Hamburg
 
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Juan José Mosalini y su Gran Orquesta de Tango

„Tango Nuevo de Buenos Aires“

 

Viele Kritiker und Tango-Enthusiasten bezeichnen ihn als den weltbesten Tango Musiker, den man heute noch live erleben kann: Juan JosĂ© Mosalini. Der argentinische Bandoneonist kann auf eine fast 40-jĂ€hrige Karriere zurĂŒckblicken, in deren Verlauf er mit den bedeutendsten Orchestern und Solisten Argentiniens zusammengespielt hat: Susana Rinaldi, Leopoldo Federico, Astor Piazzolla, JosĂ© Basso, Horacio Salgan, Osvaldo Pugliese, Daniel Binelli,... Er komponiert Filmmusiken, gibt eine Bandoneon-Methode heraus und wird erster Professor fĂŒr Bandoneon in Frankreich. Daneben arbeitet er immer wieder mit Jazzmusikern zusammen.


Aber im Innersten seiner Musikerseele ist Juan JosĂ© Mosalini immer ein Tangomusiker geblieben und so setzt er, auf dem Höhepunkt seiner Karriere, seinen Herzenswunsch in die Tat um: eine Tango Großformation, wie sie in den 40er und 50er in Argentinien ĂŒblich war. Aber nicht Nostalgie steht im Mittelpunkt, sondern ein Aufarbeiten von 100 Jahren Tangogeschichte und ein wieder aufleben lassen der Hoch-Zeit des Tangos. Ein Kritiker hat es auf den Punkt gebracht: „Mosalinis Tangoorchester – drei Bandoneons, vier Geigen, eine Bratsche, ein Cello, ein Kontrabass und ein FlĂŒgel – besticht durch messerscharfe Intonation, federnd elegante Phrasierung und ein RhythmusgefĂŒhl, das so manchem „echten“ Symphonieorchester gut anstĂŒnde.


Gewinnen Sie einen ersten musikalischen Eindruck unter:

https://www.youtube.com/watch?v=UOnwWas1crY

https://www.youtube.com/watch?v=5r1B-MS6Xw4

https://www.youtube.com/watch?v=MIK40uoLHo8

 

 

Bild Copyright by Oliver 

       
Montag, 30. November 2020, 20 Uhr
Elbphilharmonie Hamburg
 
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Richard Galliano Akkordeon / Bandoneon  

Richard Galliano vollbringt das KunststĂŒck, die Töne so leicht und luftig schweben zu lassen, dass man sich an einem FrĂŒhlingstag in einem französischen StraßencafĂ© wĂ€hnt, wĂ€hrend draußen die letzten Schneeflocken des Winters umherwirbeln. BERLINER MORGENPOST

Es gibt wenige Musiker, die sowohl die Praxis ihres eigenen Instrumentes als auch einen ganzen Musikstil erneuert und damit fĂŒr viele Zuhörer erst wieder interessant gemacht haben. FĂŒr das Akkordeon und die mit ihm verbundene französische Musette-Tradition hat Richard Galliano dies geleistet – zunĂ€chst als Partner der Stars des französischen Chansons, dann als Pionier des Akkordeons im Jazz und schließlich als Schöpfer seines eigenen Stils – der „New Musette“. Seit mehreren Jahrzehnten Stammgast auf den großen internationalen Jazzfestivals, ist der Akkordeonist und Bandeonist nun immer öfter auch im klassischen Konzertsaal zu hören und hat als Solist mit Klangkörpern wie dem Orchestre de Paris, dem Orchestre National de Lyon, dem Stuttgarter Kammerorchester und dem ZĂŒrcher Kammerorchester gearbeitet.

Schon mit vier Jahren begann der 1950 in Cannes geborene Sohn eines aus Italien stammenden Akkordeonisten sein Instrument zu erforschen (vor einigen Jahren brachten Vater und Sohn ihre eigene preisgekrönte Unterrichtsmethode fĂŒr Akkordeon heraus). Seine umfassenden Musikstudien in jungen Jahren am Konservatorium in Nizza umfassten auch Tonsatz und Posaune. WĂ€hrend er mit dem Akkordeon schon auf Wettbewerben reĂŒssierte, entdeckte Richard Galliano als 14jĂ€hriger den Jazz und begann, mangels Vorbildern weitgehend auf sich gestellt, das Gehörte auf das Akkordeon zu ĂŒbertragen. 1973 lernte er in Paris Claude Nougaro kennen, der den jungen Musiker zum Arrangeur und Dirigenten seiner Gruppe machte. Auf zahlreichen Aufnahmen weiterer populĂ€rer französischer KĂŒnstler aus dieser Zeit, darunter Barbara, Charles Aznavour und Juliette GrĂ©co, ist Richard Gallianos Akkordeon zu hören. Gleichzeitig suchte er stets die NĂ€he zum Jazz und spielte ab den 80er Jahren mit großen Vertretern der Szene wie Chet Baker, Toots Thielemanns und Ron Carter.

Der Impuls fĂŒr eine ganz neue Wendung seiner musikalischen Entwicklung kam von Astor Piazzolla. Als Solo-Bandeonist fĂŒr ein Theaterprojekt arbeitete Richard Galliano 1983 mit dem Schöpfer des Tango Nuevo. Astor Piazzolla ermutigte ihn, sich mit seiner musikalischen Herkunft zu beschĂ€ftigen und inspirierte ihn dadurch zur „New Musette“: Das 1991 erschienene gleichnamige Album, das in Quartettbesetzung seinen neuen, jazzmusikalisch geprĂ€gten Blick auf die französische Musette vorstellte, wurde zu einem großen Erfolg und trug ihm den renommierten Prix Django Reinhardt ein. Eine ganze Reihe wichtiger Alben folgte, darunter 1996 die mit dem Victoire de la Musique ausgezeichnete Aufnahme New York Tango mit George Mraz, Al Foster und BirĂ©li LagrĂšne sowie die 1997 mit Michel Portal eingespielte legendĂ€re CD Blow Up. In festen Trio-Formationen trat er mit Daniel Humair und Jean-Francois Jenny-Clark sowie spĂ€ter in New York mit Clarence Penn und Larry Grenadier auf. Daneben musizierte er immer wieder mit Musikern wie Jan Garbarek, Martial Solal, Hermeto Pascoal, Gary Burton, Gonzalo Rubalcaba, Charlie Haden und Wynton Marsalis.

Vor allem seine eigenen Kompositionen und Musik von Astor Piazzolla prĂ€sentiert Richard Galliano seit Ende der 90er Jahre in eigenen Arrangements fĂŒr Orchester und Kammerensembles, dokumentiert unter anderem auf der 2003 erschienenen CD Piazzolla Forever. Bei der Deutschen Grammophon sind seit 2010 vier CDs herausgekommen: Mit seinem klassisch geprĂ€gten Sextett interpretierte er Musik von Johann Sebastian Bach; es folgte eine Quintett-Aufnahme mit Filmmusik von Nino Rota, an der unter anderem Trompeter Dave Douglas mitwirkte. Nach Musik von Antonio Vivaldi nahm er 2016 ein Mozart-Album auf, beides wieder in Sextett-Besetzung. Im Oktober 2017 erschien bei Jade Music die CD Aria mit dem Organisten Thierry Escaich und im April 2019 sein neuestes Solo-Album The Tokyo Concert.

Höhepunkt der Saison 2019/2020 ist die UrauffĂŒhrung seines Oratoriums Les Chemins Noirs fĂŒr Akkordeon, Kontrabass, Sprecher und Chor an der Seine Musicale in Paris im Januar 2020.


Erhalten Sie einen ersten Eindruck von Richard Galliano unter: https://www.youtube.com/watch?v=4XSSW0aiIUY https://www.youtube.com/watch?v=KuXfT8_moHU https://www.youtube.com/watch?v=BxrL5nc_2ug    
Bild Copyright by Jean-Baptiste Millot  
       
Montag, 8. Februar 2021, 20 Uhr
Elbphilharmonie Hamburg
 
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Harald Lesch, Sprecher

Quadro Nuevo, Musik 


"Sonne, Mond und Sterne"

 

 

Liebes Konzertpublikum,


endlich ist es uns gelungen, fĂŒr das abgesagte Konzert von Quadro Nuevo & Harald Lesch am 26. MĂ€rz 2020 in der Laeiszhalle einen Nachholtermin ankĂŒndigen zu können:


Das Konzert von Quadro Nuevo & Harald Lesch mit dem Programm „Sonne, Mond und Sterne“ wird nun am Donnerstag, den 18. Februar 2021 um 20.00 Uhr in der Laeiszhalle, Großer Saal, stattfinden. Die bereits gekauften Karten fĂŒr den 26. MĂ€rz 2020 behalten ihre GĂŒltigkeit auch fĂŒr das Nachholkonzert. Im Falle, dass Sie die Karten zum neuen Konzerttermin nicht nutzen können, ist es alternativ möglich, sich den Kartenpreis an derjenigen Vorverkaufsstelle erstatten zu lassen, bei der Sie die Karten gekauft hatten.

 

Ein Abend ĂŒber Sternenstaub, den guten Mond, den kleinen blauen Planeten, der sein Wasser genau im richtigen Moment bekam und einen Stern, der seine WĂ€rme seit Milliarden Jahren ĂŒber uns verströmt.


Phantastische WissenschaftserzĂ€hlungen des genialen Kult-Astrophysikers und Naturphilosophen Professor Harald Lesch – kongenial eingebettet in die Musik von Quadro Nuevo. Das Weltmusik – Ensemble spielt StĂŒcke und Songs zwischen Orient und Okzident, galaktische Tangos, sehr erdige Grooves und sehnsĂŒchtige Mond- und Sternenmelodien wie "Luna Rossa" oder den persischen "Tanz der Sterne".


Eine literarisch, musikalisch, galaktische Reise von der Erde zu den Sternen und wieder zurĂŒck fĂŒr alle Liebhaber von "Sonne, Mond und Sternen".


Harald Lesch, Sprecher


Quadro Nuevo sind :


Mulo Francel: Saxophone, Klarinetten
D.D. Lowka: Kontrabass, Perkussion
Andreas Hinterseher: Akkordeon, Vibrandoneon, Bandoneon
Evelyn Huber: Harfe, Salterio

 

 

PrÀsentiert vom

 Hamburger Abendblatt


       
Donnerstag, 18. Februar 2021, 20 Uhr
Laeiszhalle Hamburg
 
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Gulbenkian Orchester Lissabon


1962 grĂŒndete die Calouste Gulbenkian Foundation einen ersten Orchester-Klangkörper in der GrĂ¶ĂŸe eines Kammerorchesters, das folgerichtig auch „Gulbenkian Kammer Orchester“ benannt wurde. 


Seitdem wurde das Orchester stĂ€ndig erweitert und umfasst seit 1971 80 fest angestellte Musiker und ist somit in der Lage nahezu das gesamte Orchester-Repertoire zu spielen, sollte eine grĂ¶ĂŸere Besetzung aufgrund des Konzertprogramms notwendig werden, so ergĂ€nzen Topmusiker anderer portugiesischer Orchester das jeweilige Projekt.


Das Gulbenkian Orchester hat sein Kernrepertoire in der deutschen Klassik und Romantik, so dass die Werke von Haydn, Mozart, Beethoven, Schubert, Mendelssohn oder Schumann regelmĂ€ĂŸig in den Konzertabonnements in Lissabon aber auch weltweit auf Tourneen gespielt werden. Das Orchester ist aber nicht nur auf dieses Kernrepertoire spezialisiert, sondern widmet sich auch immer wieder den Werken des Barocks und pflegt auch intensiv das zeitgenössische musikalische Repertoire.


Das Gulbenkian Orchester konzertiert regelmĂ€ĂŸig auf ausgedehnten Tourneen durch Europa, Asien, Amerika und Afrika. DarĂŒber hinaus hat das Orchester mit zahlreichen Plattenfirmen wie u.a. Philips, Deutsche Grammophon, Hyperion, Teldec, Erato, AdĂšs, Nimbus, Lyrinx, Naive und Pentatone viele Aufnahem produziert, von denen etliche auch mit renommierten Schallplattenpreisen ausgezeichnet wurden.


Zur Zeit ist der junge Star-Dirigent Lorenzo Viotti  Chefdirigent und kĂŒnstlerische Leiter des Gulbenkian Orchesters, er dirigiert auch das Konzert am 28. Juni 2021 in der Elbphilharmonie.


Lorenzo Viotti / Dirigent


Mit nur 29 Jahren wurde Lorenzo Viotti zum Chefdirigenten des Netherlands Philharmonic Orchestra und der Dutch National Opera (DNO) in Amsterdam berufen. Er startet in der Saison 2021/22


Sein DebĂŒt an der DNO gab er frĂŒher als geplant und sprang im September 2019 fĂŒr Sir Mark Elder in Pagliacci / Cavalleria rusticana ein.


Der derzeitige Chefdirigent des Gulbenkian Orchestras in Lissabon war schon mit 25 Jahren Gewinner des Young Conductors Award der Salzburger Festspiele 2015, des 11. internationalen Dirigentenwettbewerbs des Orquestra de Cadaqués sowie Erster PreistrÀger des Dirigierwettbewerbs beim MDR Sinfonieorchester.


2017 erhielt er bei den International Opera Awards in London die Auszeichnung als "Newcomer des Jahres“.


Lorenzo Viotti hat bereits zahlreiche bedeutende Orchester dirigiert, darunter das Königliche Concertgebouw-Orchester in Amsterdam, das BBC Philharmonic Orchestra in Manchester, das Royal Liverpool Philharmonic, das Netherlands Philharmonic, die Staatskapelle Dresden, das Gewandhaus-Orchester Leipzig,  die Staatskapelle Berlin, die MĂŒnchner Philharmoniker, die Wiener Symphoniker, das ORF Radio-Symphonieorchester Wien, das Gustav Mahler Jugendorchester,  das Tokyo Symphony Orchestra, das Orchestre National de France in Paris, die Bamberger Symphoniker, das TonkĂŒnstler-Orchester, das Orchestra Filarmonica della Scala, das Rotterdam Philharmonic Orchestra, Göteborgs Symfoniker, das Danish National Radio Symphony Orchestra, die Camerata Salzburg, das Royal Philharmonic Orchestra in London, das Gulbenkian Orchester in Lissabon.


Viotti dirigierte neben zahlreichen Konzerten vom klassischen bis zum zeitgenössischen Repertoire zuletzt Manon Lescaut (Oper Frankfurt), Rigoletto (Staatsoper Stuttgart und Semperoper Dresden), Werther (Oper Frankfurt und Opernhaus ZĂŒrich), Tosca (Oper Frankfurt und New National Theatre Tokyo) und Carmen (Staatsoper Hamburg und OpĂ©ra National de Paris).


Zu den zukĂŒnftigen Opern-Projekten gehören neben seinen weltweiten Konzertdirigaten Carmen (Metropolitan Opera), Madama Butterfly (Semperoper Dresden), La BohĂšme und Faust (OpĂ©ra National de Paris), RomĂ©o et Juliette und ThaĂŻs (Teatro alla Scala).


Lorenzo Viotti wurde in Lausanne in eine französisch-italienische Musikerfamilie geboren und besitzt selbst die französische und die Schweizer Staatsangehörigkeit. Er studierte Klavier, Gesang sowie Schlagzeug in Lyon und besuchte Orchesterdirigierkurse bei Professor Georg Mark in Wien, wo er gleichzeitig als Schlagzeuger in verschiedenen großen Orchestern, unter anderem den Wiener Philharmonikern, auftrat. Seine Dirigentenausbildung setzte er bei NicolĂĄs Pasquet am Franz-Liszt-Konservatorium in Weimar fort.

 

 

ANDREAS OTTENSAMER - Klarinette


Andreas Ottensamer gilt als eine der vielseitigsten Musikerpersönlichkeiten seiner Generation.


Als Solist konzertiert er auf den großen BĂŒhnen der Welt mit Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, den Wiener Philharmonikern, dem Rotterdams Philharmonisch Orkest, der Kammerphilharmonie Bremen, dem Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra, dem Seoul Philharmonic Orchestra, dem Orchestre Metropolitain, dem Borusan Istanbul Philharmonic Orchestra und dem European Union Youth Orchestra unter Mariss Jansons, Sir Simon Rattle, Andris Nelsons, Yannick Nezet-Seguin, Stephane Deneve, Alan Gilbert und Lorenzo Viotti.


Als Kammermusiker spielt er unter anderem mit Yuja Wang, Leonidas Kavakos, Janine Jansen, Lisa Batiashvili, Nemanja Radulovic, Nicolas AltstĂ€dt und Sol Gabetta. 2005 grĂŒndete er gemeinsam mit seinem Vater Ernst und Bruder Daniel das Klarinettentrio „The Clarinotts“.


Gemeinsam mit dem Pianisten JosĂ© Gallardo ist er kĂŒnstlerischer Leiter des "BĂŒrgenstock Festivals" in der Schweiz und des „Artström Festivals“ in Berlin.


Im Februar 2013 unterzeichnete Ottensamer einen Exklusivvertrag mit der Deutschen Grammophon und erhielt fĂŒr sein zweites Album «Brahms: The Hungarian Connection» 2015 den Echo Klassik als "Instrumentalist des Jahres".  FĂŒr sein Album „New Era“ fĂŒr Decca Classics versammelte er seine Kollegen Emmanuel Pahud und Albrecht Mayer und nahm zusammen mit der Kammerakademie Potsdam Werke der Mannheimer Schule auf.


Sein derzeitiges Album fĂŒr Deutsche Grammophon, “Blue Hour”, ist eine Zusammenarbeit mit Yuja Wang, Maris Jansons und den Berliner Philharmoniker; gespielt werden Werke von Weber, Brahms and Mendelssohn.  Fuer diese Einspielung wurde er in 2019 mit einem Opus Klassik als Instrumentalist des Jahres ausgezeichnet.


Zu den Höhepunkten der Spielzeit 2018/2019 zÀhlen Konzerte mit dem London Philharmonic Orchestra, dem Western Australia Symphony Orchestra, Adelaide Symphony Orchestra, dem National Taiwan Symphony, dem Aix-en-Provence Easter Festivalund dem Salzburg Festival wo er das Weber Klarinettenkonzert mit der Camerata Salzburg und Lorenzo Viotti spielte.  Im Mai 2019 war er Artist in Residence bei dem Schwetzingen Festival.   Er trat bei der der Utzon Recital Serie im Sydney Opera House auf und mit Yuja Wang an der Carnegie Hall, dem Gstaad Menhuin Festival und dem Edinburgh International Festival.


In 2019/2020 wird er unter anderem mit dem Mozart Klarinettenkonzert bei der Salzburger Mozartwoche auftreten, sowie mit Konzerten mit dem Barcelona Symphony Orchestra, Castile and Leon Symphony Orchestra, Prague Philharmonia, Kammerorchester Basel and dem Musikkollegium Winterthur.  In Rezital tritt er mit Yuja Wang am Barbican in London und in Brescia auf; weiters am Musikverein Wien, Konzerthaus Berlin, the Philharmonie Luxembourg and sowie in Italien mit dem Kelemen Quartet und in Deutschland mit dem American String Quartet. Er ist auch “Menuhin Heritage Artist” beim Gstaad Menhuin Festival.


Andreas Ottensamer ist 1989 in Wien geboren und stammt aus einer österreichisch-ungarischen Musikerfamilie. Mit 4 Jahren erhielt er seinen ersten Klavierunterricht. Mit 10 Jahren studierte er zunĂ€chst Violoncello und ab 2003 Klarinette an der UniversitĂ€t fĂŒr Musik und darstellende Kunst Wien.


Ein "liberal arts" Studium and der Harvard University unterbrach er um 2009 der Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker beizutreten. Seit 2011 ist Ottensamer Soloklarinettist der Berliner Philharmoniker.


       
Montag, 28. Juni 2021, 20 Uhr
Elbphilharmonie Hamburg
 
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Laeiszhalle Hamburg
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Die Glocke, Bremen
Philharmonie Köln
Theater am Aegi Hannover
Musikhalle LĂŒbeck