Veranstaltungen in der Region Hamburg


Ksenija Sidorova

und die

Russische Kammerphilharmonie

   
Ksenija  Sidorova, Akkordeon
 

"The Princess of Accordion"! Als "hervorragend subtil und virtuos" (The Arts Desk) und als "eine erstaunlich vollendete KĂŒnstlerin" (Classical Source) gelobt, ist Ksenija Sidorova die fĂŒhrende Botschafterin des Akkordeons. Ermutigt von ihrer Großmutter begann Ksenija das Instrument im Alter von acht Jahren in ihrer Heimatstadt Riga bei Marija Gasele zu lernen.

 

Ihre Suche nach mehr Engagement in klassischen und zeitgenössischen Repertoires brachte sie nach London, wo sie ihr Studium an der Royal Academy of Music mit Erstauszeichnung abschloss. Im Jahr 2009 gab Ksenija ihr DebĂŒt in der Londoner Wigmore Hall und trat im Park Lane Group Young Artists Showcase auf. Darauf schrieb die "Times", dass sie "eine der wirklichen Entdeckungen aus dieser Serie" sei. Im Mai 2012 gewann sie die erste internationale Auszeichnung der Bryn Terfel Foundation, und trat 2015 in der Royal Albert Hall im Rahmen von Terfels 50. Geburtstags zusammen mit Sting auf. Neben dem Philharmonia Orchestra’s Martin Musical Scholarship, Friends of the Philharmonia Award und der Worshipful Company of Musicians Silver Medal, wird Ksenija vom Konzerthaus Dortmund in der Reihe "Junge Wilde" prĂ€sentiert. Ksenija arbeitet regelmĂ€ĂŸig u.a. mit MiloĆĄ Karadaglic, Juan Diego FlĂłrez, Nicola Benedetti, Thomas Gould und Joseph Calleja zusammen, sowie mit Avi Avital. Zusammen mit Itamar Doari bilden sie das Trio fĂŒr das "Between Worlds" Projekt, das in diesem Jahr Konzerte im Shakespeare's Globe, in ganz Deutschland und eine Tour durch die USA (mit Terminen in Boston, Washington und New York) gibt. Zu den bevorstehenden Highlights zĂ€hlen unter anderm AuffĂŒhrungen von Erkki-Sven TĂŒĂŒrs "Prophecy" mit dem NHK Symphony und Paavo JĂ€rvi, eine Tour mit dem Latvian National Symphony Orchestra, Konzerte mit dem Luzerner Sinfonieorchester und dem WDR Rundfunkorchester sowie Auftritte bei den Festivals in Cheltenham und Bad Kissingen und ihr DebĂŒt bei den Vancouver Recital Series im September 2016.

 

Einen Ersten Eindruck erhalten Sie auf:

https://www.youtube.com/watch?v=pkcrJ8doaDw



Russische Kammerphilharmonie

St. Petersburg 

 

Die Russische Kammerphilharmonie St. Petersburg wurde 1990 von Absolventen des renommierten und traditionsreichen St. Petersburger Staatskonservatoriums gegrĂŒndet.

Das Orchester ist zweifelsfrei einer der bedeutendsten musikalischen Botschafter seines Landes. Es demonstriert eindrucksvoll die unerschöpfliche Vielfalt an musikalischen Talenten sowie den hohen Ausbildungsstandard seines Heimatlandes. Sein außergewöhnlich breitgefĂ€chertes Repertoire, das vom Barock bis zur Moderne sowie von Kammermusik bis zu großen Sinfonik reicht, hat es zu einem der gefragtesten Klangkörper Europas gemacht.

Aufgrund der vielbeachteten VirtuositĂ€t und kultivierten Klangkultur gastiert das Orchester regelmĂ€ĂŸig mit Solisten von Weltrang in den wichtigsten europĂ€is­chen KonzerthĂ€usern und bei zahlreichen renommierten internationalen Festivals, wie Schleswig-Holstein Musik Festival, Rheingau Musik Festival, Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, Istanbul Music Festival, George Enescu Festival Bukarest und Al Bustan Festival Beirut. Mit ihrer hochprofessionellen Arbeit und unverwechselbarem kĂŒnstlerischen Profil ist die Russische Kammerphilharmonie St. Petersburg nicht mehr aus dem europĂ€ischen Kulturleben wegzudenken. Gastspielhöhepunkte der laufenden Saison sind u.a. Konzerte in den Philharmonien in Berlin, Köln, Essen und MĂŒnchen, im Leipziger Gewandhaus, im Dresdner Kulturpalast, in der Alten Oper Frankfurt, im Kopenhagener Tivoli, in der Tonhalle ZĂŒrich, im Pariser ThĂ©Ăątre des Champs ElysĂ©es, im Konzerthaus Wien, im Budapester BĂ©la BartĂłk National Hall, im Bukarester AthenĂ€um, sowie gleich drei Auftritte in der Elbphilharmonie. Die Tourneen fĂŒhrten das Orchester auch in das außereuropĂ€ische Ausland, u.a. nach Libanon, Chile, Uruguay, Argentinien, SĂŒdafrika, Dubai und in die TĂŒrkei. 

Seit seiner GrĂŒndung ist das Orchester Anziehungspunkt fĂŒr internationale Solisten. Die legendĂ€ren Mstislav Rostropovich, Mikis Theodorakis, Igor Oistrach, Mischa Maisky, Nigel Kennedy, Sir James Galway, Edita Gruberova, Dmitri Hvorostovsky, Vadim Repin, Fazill Say, Lilya Zilberstein, Giora Feidman, Sergei Nakariakov, Gabor Boldoczki, Martin Stadtfeld, Nikolai Tokarev und David Garrett gehörten zu den gefeierten KĂŒnstlern, die mit dem Orchester auftraten.

Die intensive europaweite KonzerttĂ€tigkeit der Russischen Kammerphilharmonie St. Petersburg wird durch die Studioproduktionen ergĂ€nzt. Die CD des Orchesters mit Werken von Carl Maria von Weber, die bei SONY MUSIC erschienen ist, wurde mit dem begehrten „Editor’s Choice“ der renommierten britischen Gramophone-Magazine ausgezeichnet.     

       
Mittwoch, 2. Oktober 2019, 20 Uhr
Elbphilharmonie Hamburg
 
mehr...

Evelyn Glennie, Schlagzeug

Philip Smith, Klavier


"The Power of Percussion!"

   

Dame Evelyn Glennie ist bekannt als die erste Person, die erfolgreich eine Vollzeitkarriere als Solo-Percussionistin aufbaut und aufrechterhĂ€lt. Evelyn tritt international mit den besten Orchestern, Dirigenten und KĂŒnstlern unserer Zeit auf. Sie berichtet, dass sie 1992 das erste Schlagzeugkonzert in der Geschichte der Proms in der Albert Hall gespielt hatte: "Bei einem solchen Ereignis zu spielen war ein Beweis dafĂŒr, dass Musik uns alle wirklich betrifft und uns auf eine Weise verbindet, die das gesprochene Wort nicht kann." Dies ebnete den Weg fĂŒr Orchester auf der ganzen Welt, Schlagzeugkonzerte aufzufĂŒhren.


„Meine ersten Erfahrungen mit Percussion wurden von meinem Schulorchester im Alter von 12 Jahren inspiriert. Ich wusste, dass ich neben meinem Klavierspiel, das zu dieser Zeit mein Hauptinstrument war, noch etwas anderes brauchte. Es war ein unerklĂ€rliches GefĂŒhl, aber als ich die Percussion-Sektion sah, wusste ich, dass dies die Familie war, zu der ich gehörte."


„Ich erinnere mich noch an den Geruch des winzigen NebengebĂ€udes, in dem meine erste Probepercussionstunde stattgefunden hat. Ich erinnere mich auch an das ekstatische GefĂŒhl, ein Paar Drumsticks zu halten und zum ersten Mal auf eine Snaredrum zu schlagen."


Evelyn hatte die Ehre, in Zusammenarbeit mit dem Regisseur Danny Boyle eine fĂŒhrende Rolle bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele 2012 in London zu spielen. Im Jahr 2018 baute Evelyn auf dieser interdisziplinĂ€ren Erfahrung auf, indem sie die Partitur fĂŒr Gregory Doran / The Royal Shakespeare Companys visionĂ€re Neuproduktion von Troilus und Cressida komponierte und sich mit dem Jazz-Trio 'HLK' zusammenschloss KĂŒnstler.


WĂ€hrend ihrer gesamten Karriere hatte Evelyn das Privileg, mit verschiedenen KĂŒnstlern zusammenzuarbeiten, von Björk bis Fred Frith: 
„Durch die Zusammenarbeit mit Björk konnte ich mich von der schriftlichen Seite lösen und in eine völlig andere Arena fallen, was das Publikum betrifft. Es ist immer eine aufregende Erfahrung, mit Fred Frith völlig improvisierte Auftritte zu geben. In dieser Situation bitten wir das Publikum, ganz anders zuzuhören."


Evelyns Solo-Aufnahmen, die mittlerweile ĂŒber 30 CDs umfassen, sind so vielfĂ€ltig wie ihre Karriere auf der BĂŒhne. Shadow Behind the Iron Sun, Sound Spirits und The Core-tet Project sind weiterhin die meistverkauften Alben, die ihre virtuosen improvisatorischen FĂ€higkeiten unter Beweis stellen. Evelyn erinnert sich: "Die Freiheit, die ich bei der Auswahl der Instrumente hatte, die ich wollte - zu spielen, was ich wollte und wie ich wollte - war die befreiendste Erfahrung, die ich jemals in einem Studio hatte."


Evelyn ist eine fĂŒhrende Kommissarin fĂŒr ĂŒber 200 neue Werke fĂŒr Soloperkussion von vielen der weltweit bedeutendsten Komponisten. "Es ist wichtig, dass ich weiterhin verschiedene Komponisten beauftrage und mit ihnen zusammenarbeite, wĂ€hrend ich das junge Talent erkenne, das durchkommt." Die zweifache GRAMMY-PreistrĂ€gerin und BAFTA-Nominierte Evelyn ist eine gefragte Komponistin und beauftragt Musik fĂŒr Film-, Fernseh- und Bibliotheksunternehmen wie Audio Network zu schreiben. Der Film 'Touch the Sound' und ihre aufschlussreiche TED-Rede sind wichtige Zeugnisse fĂŒr ihre Herangehensweise an die Klangerzeugung.


Als leidenschaftlicher Sammler von Schlaginstrumenten hat Evelyn eine private Sammlung globaler Instrumente zusammengetragen, die aus ĂŒber 2.000 Objekten besteht. „Als meine Eltern mir mein zweites Paar Stöcke kauften, wurde mir klar, dass ich etwas sammeln wĂŒrde!"


Evelyn wurde 1993 mit einem OBE ausgezeichnet und hat mittlerweile fast 100 internationale Auszeichnungen erhalten, darunter den Polar Music Prize und den Companion of Honor. Evelyn inspiriert und motiviert weiterhin Menschen aus allen Lebensbereichen. Ihre Meisterkurse und Beratungen sind darauf ausgerichtet, die nĂ€chste Generation anzuleiten. „Zuhören ist das RĂŒckgrat fĂŒr jeden Aspekt unseres Lebens. Die Herausforderungen, denen wir uns in der Wirtschaft und zu Hause gegenĂŒbersehen, können in der Regel mit besseren HörfĂ€higkeiten bewĂ€ltigt werden."


Evelyn beginnt derzeit mit der GrĂŒndung der Evelyn Glennie Archive Collection. Die Vision ist es, ein Zentrum zu eröffnen, das ihre Mission verkörpert, der Welt das Zuhören beizubringen. Sie möchte die Kommunikation und den sozialen Zusammenhalt verbessern, indem sie alle dazu ermutigt, neue Arten des Zuhörens zu entdecken. Wir wollen inspirieren, schaffen, sich engagieren und stĂ€rken."


„In meiner Karriere und meinem Leben ging es darum, im tiefsten Sinne zuzuhören. Mein Gehör zu verlieren bedeutete, zu lernen, wie man anders hört und Merkmale von GerĂ€uschen entdeckt, von denen ich nicht wusste, dass sie existieren. Mein Gehör zu verlieren machte mich zu einem besseren Zuhörer."


Evelyn lebt in der wunderschönen Landschaft von Cambridgeshire im Osten Englands.


 

Einen Ersten Eindruck erhalten Sie auf:

 

 

 


 

https://www.youtube.com/watch?v=PUb6qc3JSlg

 

 

 

oder

 

 

 

https://www.youtube.com/watch?v=cOKHcHgIz7I



 
       
Samstag, 5. Oktober 2019, 20 Uhr
Elbphilharmonie Hamburg
 
mehr...

 

Vocal Line


 

Vocal Line - A Cappella


Der Chor wurde 1991 in Aarhus von Jens Johansen gegrĂŒndet, der auch heute noch der Leiter des international fĂŒhrenden Pop-A-Acappella-Chores ist. Im Laufe der Jahre hat Vocal Line stĂ€ndig versucht, die Grenzen der A-Cappella-Musik zu erweitern, und der Chor strebt ein immer höheres musikalisches Niveau an. Vocal Line basiert auf der dĂ€nischen Chortradition. Von hier aus hat der Chor einen starken persönlichen Stil mit Elementen aus Pop, Rock und Jazz entwickelt.

WĂ€hrend des 27-jĂ€hrigen Bestehens von Vocal Line hat der Chor in ganz Europa und in weiten Teilen der Welt große Anerkennung erlangt, und der Chor ist stolz darauf, eine Reihe großer internationaler Auszeichnungen gewonnen zu haben. 2010 hatte der Chor die Ehre, Seite an Seite mit dem weltberĂŒhmten Bobby McFerrin bei einer US-Tour auf der BĂŒhne zu stehen. Im Jahr 2014 sang er mit den Rolling Stones beim Roskilde Festival und im Jahr 2015 gab er ein Konzert am Fuße des Cristo Redentor in Rio de Janeiro, das 180 Millionen Zuschauer im TV erreichte.

Jens Johansen ist als Chef-Dirigent des Chores fĂŒr fast alle kĂŒnstlerischen Belange zustĂ€ndig, so ist er nicht nur der Dirigent, sondern auch der Arrangeur der meisten ChorsĂ€tze und arbeitet als Professor an der Aahus Musik-Akademie, die sich durch ihn zu einer Art Mekka des modernen Chorgesangs entwickelt hat.


Gewinnen Sie einen ersten Eindruck unter:

https://www.youtube.com/watch?v=AuJqaNt8mmM

       
Sonntag, 6. Oktober 2019, 16 Uhr
Elbphilharmonie Hamburg
 
mehr...

 

The Real Group


A-Cappella-Pop

in Concert

 

 

The Real Group


Viele bezeichnen The Real Group als den besten musikalischen Export Schwedens seit ABBA. Die fĂŒnf SĂ€nger/innen grĂŒndeten diese heute fast schon legendĂ€re A Cappella Gruppe im Jahr 1984 als sie alle Gesangsstudenten an der Royal Academy of Music in Stockholm waren. Um eine Erweiterung des klassischen Repertoires zu erreichen, fingen sie an, skandinavische Volksmusik, Jazz- Rock- und Pop-Songs fĂŒr sich selbst zu arrangieren, um damit sich ein ganz eigenes musikalisches Profil zu geben. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: Bald war The Real Group nicht nur in Schweden und Skandinavien sehr erfolgreich, sondern es schlossen sich seitdem zahllose Europa- US und Asien-Tourneen an, ganz zu schweigen von den vielen TV- und CD-Produktionen. Heute hat sich die Gruppe fast eine einzigartige Stellung im Bereich der A Cappella Gruppen erarbeitet, viele Kritiker sprechen sogar davon, sie sei die beste, was die stimmliche QualitĂ€t und die GĂŒte der Arrangements betrifft.

 

Aber all das reicht The Real Group nicht, denn alle Mitglieder engagieren sich seit Jahren auch als Gesangslehrer und sind Professoren an unterschiedlichen Musikhochschulen und UniversitÀten, um ihre Ideen an die kommenden Generationen junger SÀnger/innen weiterzugeben.

 

The Real Group sind:

Emma Nilsdotter, Sopran

Lisa, Östergren, Alt

Andres Edenroth, Tenor

Morten Vinther, Bariton

Janis Strzdins, Bass

 

Gewinnen Sie einen ersten Eindruck unter: 

https://www.youtube.com/watch?v=_CmD_t88-rM&list=RDhlpVW75Y1cE&index=19

       
Sonntag, 6. Oktober 2019, 20 Uhr
Elbphilharmonie Hamburg
 
mehr...
„Liebe und andere UnglĂŒcksfĂ€lle“   Dominique Horwitz liest Iwan Bunin (LiteraturnobelpreistrĂ€ger 1933) begleitet vom Jourist-Quartett  

Der Zauber russischer ErzÀhlungen vergeht nicht. Auch nach ein paar Menschenaltern erscheinen sie frischer als das meiste, was der Trend verlangt. Das liegt wahrscheinlich daran, dass sie vom Wichtigsten im Leben, vom Unvorhergesehenen handeln.

 

Im Jahr 1933 erhielt der russische, im Pariser Exil lebende Schriftsteller Iwan Bunin den Nobelpreis fĂŒr Literatur. Bunin war mit Tschechow, Turgenjew und Gorki befreundet. Als Sohn eines Gutsbesitzers aus der Provinz begann er mit Dorfgeschichten, die zur Idylle neigten und ein lyrisch geschöntes Bild vom Landleben boten. Erst nach der Revolution

von 1917, als er nach Frankreich emigrieren musste, fand seine Prosa zu einer federnden, rĂŒcksichtslosen Kraft, und seine Geschichten wurden immer abgrĂŒndiger. Fern von den Illusionen des Symbolismus sprechen sie von Chaos, Melancholie, Begierde und Wahnsinn.

 

Aus Bunins bester Zeit, den Jahren 1916 bis 1944, stammen die Novellen dieses Abends. Als Kosmopolit wider Willen kannte er die CÎte d'Azur und das algerische Constantine so gut wie die sommerlichen Boulevards von Moskau und die Absteigen und GerichtssÀle von Sankt Petersburg.

 

KleinstÀdte am Ende der Welt, dunkle Alleen, kaukasische Kurorte sind die SchauplÀtze der plötzlichen Leidenschaften und der unerklÀrlichen Verbrechen, von denen er erzÀhlt. Und immer wieder findet sich der Zuhörer an Bord eines Schiffes, eines Wolga-Dampfers, der trÀge dahingleitet, in einer Luxuskabine auf der Fahrt zur Krim.

 

Musikalisch begleitet wird die Lesung vom Jourist-Quartett, das auf allen großen Festivals zuhause ist und diese Lesung mit Musik von Brahms, Tangos aus Russland von Efim Jourist bis hin zu Jazz orchestriert.

 

 

Dominique Horwitz, Sprecher

 

Jourist-Quartett:

Edouard Tachalow, Violine

Jakob Neubauer, Bajan & Bandoneon

Andreas Dopp, Gitarre

Johannes Huth, Kontrabass

       
Mittwoch, 9. Oktober 2019, 20 Uhr
Deutsches SchauSpielHaus Hamburg
 
mehr...

Ulrich Tukur, Sprecher

Russische Kammerphilharmonie

St. Petersburg

Dirigent: Juri Gilbo

Nora Friedrichs, Sopran


„Ein Abend fĂŒr Beethoven“

Ludwig van Beethoven:

Schauspielmusik zu Egmont op. 84  

Symphonie Nr. 3, op. 55, Es-Dur “Eroica”

 

Im Vorgriff auf das große Beethoven-JubilĂ€um im Jahr 2020 zum 250. Geburtstag des Komponisten-Genies gibt es bereits ein erstes großes Beethoven-Ereignis in der Hamburger Elbphilharmonie. Zu der beliebten und berĂŒhmten Symphonie Nr. 3, der „Eroica“ erklingt ein weiteres bedeutendes Werk Beethovens, das aber lĂ€ngst nicht so populĂ€r ist, denn es verlangt einen Sprecher und eine Sopranistin als Solisten der Extraklasse, das macht die Sache dann schon kĂŒnstlerisch anspruchsvoller und finanziell auch nicht unbedingt gĂŒnstiger.

 

Aber am Abend des 5. November 2019 treten mit dem großen Ulrich Tukur und der hervorragenden jungen deutschen Sopranistin Nora Friedrichs gleich zwei GrĂ¶ĂŸen ihres Faches auf.  Tukur zĂ€hlt zu den wenigen wirklich bedeutenden deutschen Theater- und Filmschauspielern der letzten Jahrzehnte. Er selbst wurde mit allen Theater- und Filmpreisen Deutschlands geradezu ĂŒberhĂ€uft, viele Filme, in denen er mitwirkte, wurden ebenfalls prĂ€miert, u.a. „Das Leben der Anderen“ mit dem Oscar als bester auslĂ€ndischer Film im Jahr 2007.

 

Nora Friedrichs ist „die“  junge deutsche Sopranistin, der alle Experten eine Weltkarriere vorhersagen.  Aufgewachsen in einer Musiker-Familie in Hamburg, studierte sie auch in ihrer Heimatstadt Gesang an der Musikhochschule. Nach dem Opernstudio an der Oper Frankfurt wechselte sie als festes Ensemblemitglied an die „Komische Oper Berlin“, gastiert mittlerweile zusĂ€tzlich an allen fĂŒhrenden deutschen und europĂ€ischen OpernhĂ€usern in verschiedensten Rollen, u.a. als „Königin der Nacht“ in Mozarts Zauberflöte. FĂŒr ihre brillanten Koloraturen wird sie allgemein gerĂŒhmt und mit den Großen ihres Fachs bereits verglichen.

 

Die Russische Kammerphilharmonie St. Petersburg und ihr Chef-Dirigent Juri Gilbo sind eines der zahlreichen russischen Top-Orchester, die sich in der Musikwelt in den letzten Jahren einen besonders glanzvollen Namen erspielt haben. Das Orchester gastiert weltweit in den besten KonzertsĂ€len und war auch schon mehrfach in der Elbphilharmonie mit großen Erfolg zu Gast, so dass es immer wieder in den Großen Saal eingeladen wird. StĂ€ndig wird das Orchester von weltberĂŒhmten Solisten wie u.a. Vadim Repin, Nikolai Tokarev, Simone Kermes oder Nigel Kennedy gebeten, sie zu begleiten. Dabei rĂŒhmen die Solisten die PrĂ€zision des Zusammenspiels, die Brillanz des Orchesterklangs und die musikantische ExpressivitĂ€t der Interpretationen.

 

Mit Ulrich Tukur und Nora Friedrichs werden Juri Gilbo und sein Orchester erstmals gemeinsam musizieren, so dass das Konzert einen ganz besonderen Premierencharakter haben wird.

 

 

Einen ersten Eindruck zu der Arbeit von Ulrich Tukur finden Sie auf YouTube unter:

https://www.youtube.com/watch?v=Xsq-SSnr3Og

 

       
Dienstag, 5. November 2019, 20 Uhr
Elbphilharmonie Hamburg
 
mehr...

Opern Gala

Sonya Yoncheva, Sopran

Nordwestdeutsche Philharmonie


 

 



Sonya Yoncheva, Sopran


Nach einer Reihe von spektakulĂ€ren DebĂŒts an den wichtigsten OpernhĂ€usern der Welt gilt die Sopranistin Sonya Yoncheva als eine der fĂŒhrenden SĂ€ngerinnen ihrer Generation.


Die KĂŒnstlerin tritt regelmĂ€ĂŸig an den grĂ¶ĂŸten internationalen BĂŒhnen wie der Metropolitan Opera, dem Royal Opera House Covent Garden, der Bayerischen Staatsoper, der Berliner Staatsoper, der MailĂ€nder Scala, der Wiener Staatsoper, der Pariser Oper, den Salzburger Festspielen und dem Festspielhaus Baden-Baden auf. Ihre unvergesslichen PortrĂ€ts legendĂ€rer Opernpartien werden von Presse und Publikum gleichermaßen gefeiert. So schrieb Die Welt nach Vorstellungen von La traviata an der Staatsoper Berlin: „Sie ist die beste Violetta seit Maria Callas. Die bulgarische Sopranistin Sonya Yoncheva ist womöglich gegenwĂ€rtig die beste „Traviata“ der Welt.“


Sonya Yonchevas beitgefĂ€chertes Repertoire umfasst sowohl Juwelen des Barockrepertoires, als auch Werke Mozarts, Verdis, Tschaikowskis und Puccinis. Die KĂŒnstlerin wird fĂŒr ihre ungewöhnlich schöne Stimme und ihre einzigartige BĂŒhnenprĂ€senz gelobt. Sie tritt neben der OpernbĂŒhne regelmĂ€ĂŸig in Konzerten und Liederabenden auf und war bereits in von der Kritik hoch gelobten Konzertauftritten in StĂ€dten wie Paris, MĂŒnchen, Baden-Baden und Dresden zu erleben.


Auftritte in der Spielzeit 2018/19 umfassen Neuproduktionen von Cherubinis MĂ©dĂ©e (Titelpartie) an der Berliner Staatsoper Unter den Linden und bei den Salzburger Festspielen, Desdemona in Verdis Otello und die Titelrolle von Iolanta an der Metropolitan Opera, Desdemona in Otello in einer Neuproduktion am Festspielhaus Baden-Baden sowie in der Berliner Philharmonie, die Titelpartie von Tosca an der Staatsoper Unter den Linden, an der Pariser OpĂ©ra Bastille und beim White Nights Festival des Mariinsky-Theater in St Petersburg sowie die Titelrolle in Norma an der Bayerischen Staatsoper. Auftritte auf dem Konzertpodium fĂŒhren die SĂ€ngerin in Rossinis Stabat Mater an die Pariser Philharmonie, in Liederabenden an die Oper von Monte-Carlo und ans Teatro Real von Madrid, in Orchesterkonzerten an die Berliner Philharmonie, die Oper von Budapest, die Oper von LĂŒttich sowie nach Santa Monica, Mexico City und Santiago de Chile. In Galakonzerten ist sie an der Pariser Oper und der MailĂ€nder Scala zu erleben.


In der Spielzeit 2017/18 gab Sonya Yoncheva ihr RollendebĂŒt als Élisabeth de Valois in einer Neuproduktion von Verdis Don Carlos und sang MimĂŹ in La bohĂšme in einer Neuinszenierung von Puccinis La bohĂšme an der Pariser Oper, gab ihr DebĂŒt in der Titelpartie von Tosca in einer Neuproduktion an der Metropolitan Opera, wo sie außerdem als MimĂŹ zu hören war und in der Titelrolle von Verdis Luisa Miller debĂŒtierte. Dem folgt ihr RollendebĂŒt als Imogene in einer Neuinszenierung von Il pirata an der MailĂ€nder Scala. Im Sommer tritt sie als Solistin im jĂ€hrlichen Open-Air-Konzert der Bayerischen Staatsoper sowie in der Titelpartie von L'incoronazione di Poppea in einer Neuproduktion bei den Salzburger Festspielen auf. Am Pariser ThĂ©Ăątre des Champs-ÉlysĂ©es, Festspielhaus Baden-Baden, Grand ThĂ©Ăątre de GenĂšve und Konzerthaus Dortmund war sie in Konzerten mit Musik Giuseppe Verdis zu hören. Die Sopranistin wurde von medici.tv als KĂŒnstlerin des Jahres 2017 ausgezeichnet und war anlĂ€sslich dieser Anerkennung in der Saison 2017/18 in einer Reihe von OnlineĂŒbertragungen zu sehen.


Sonya Yoncheva gab in der Spielzeit 2016/17 ihr gefeiertes RollendebĂŒt als Norma in einer Neuproduktion am der Royal Opera House Covent Garden in London, wo sie auch als Antonia in Les contes d'Hoffmann auftrat. Außerdem sang sie ihre erste Tatiana in Eugen Onegin an der Deutschen Oper Berlin und war als MimĂŹ an der MailĂ€nder Scala zu erleben. An der Metropolitan Opera trat sie als Violetta in La traviata und in einem Galakonzert auf. Mit der Accademia Montis Regalis war sie anlĂ€sslich der Veröffentlichung ihres Soloalbums HĂ€ndel (Sony Classical) in einer Konzerttournee mit Barockmusik zu hören.


Weitere Höhepunkte in der Karriere der KĂŒnstlerin umfassen Desdemona in der Spielzeiteröffnungspremiere 2015/16 von Otello an der Metropolitan Opera, wo sie im Jahr 2013 als Gilda in Rigoletto debĂŒtierte, Violetta in einer Neuproduktion an der Staatsoper Berlin, am Palau de les Arts Valencia, in Monte Carlo und an der Bayerischen Staatsoper; Marguerite in Faust an der Wiener Staatsoper, am Royal Opera House Covent Garden und am Festspielhaus Baden-Baden; MimĂŹ an der Staatsoper Berlin sowie die Titelrollen von Iolanta und Lucia di Lammermoor an der Pariser Oper. Außerdem war sie Stargast des Dresdner Adventskonzerts, das im ZDF ĂŒbertragen wurde.


Sonya Yoncheva ist Absolventin von William Christies Akademie Le Jardin des Voix. Alte Musik und Barock bilden auch weiterhin einen Schwerpunkt ihres Repertoires: So sang sie Phani/Zima (Les Indes galantes) und Dido (Dido and Aeneas) auf einer Tournee mit William Christie durch Europa, Russland in die USA, war als Fortuna (L’incoronazione di Poppea) beim Glyndebourne Festival zu hören, sang Giunone (Il ritorno d’Ulisse in patria) am  Teatro Real; Cleopatra (Giulio Cesare) in Versailles sowie unter der musikalischen Leitung von Emmanuelle Haim Poppea in L’incoronazione di Poppea und Agrippina in Lille und Dijon.


Sonya Yoncheva wurde im Jahr 1981 geboren und studierte Klavier und Gesang mit Nelly Koitcheva in ihrer Heimatstadt Plovdiv in Bulgarien. Anschließend machte sie einen Master in Gesang am Konservatorium von Genf, wo sie mit Danielle Borst studierte. Yoncheva ist die Gewinnerin zahlreicher wichtiger internationaler Wettbewerbe, unter anderem von Plácido Domingos Operalia (2010). Im Jahr 2015 wurde sie als Newcomerin des Jahres mit einem ECHO Klassik ausgezeichnet.


Die KĂŒnstlerin nimmt exklusiv fĂŒr Sony Classical auf. Neben zahlreichen DVDs/Blu-Rays und Pergolesis Stabat Mater liegen bei Sony Classical ihre Soloalben Paris, mon amour, HĂ€ndel und The Verdi Album vor. Bei Deutsche Gramophon ist eine Gesamtaufnahme von Mozarts Le nozze di Figaro erschienen, auf der Sonya Yoncheva die Partie der Contessa interpretiert.


Sonya Yoncheva ist Botschafterin von Rolex.


Einen ersten Eindruck erhalten Sie unter:

https://www.youtube.com/watch?v=n4vSwumVv2I


 

Nordwestdeutsche Philharmonie

 

Die Nordwestdeutsche Philharmonie ist eines von drei nordrhein-westfÀlischen Landes-Sinfonieorchestern. Es hat seinen Sitz in der ostwestfÀlischen Stadt Herford.

 

GegrĂŒndet wurde die Nordwestdeutsche Philharmonie 1946 in Bad Pyrmont von ehemaligen Musikern des Linzer Bruckner-Orchesters St. Florian und der Prager Deutschen Philharmonie. Im Jahre 1950 erfolgte der Zusammenschluss mit dem zeitgleich entstandenen Herforder Sinfonischen Orchester. Das neue Ensemble hieß zunĂ€chst StĂ€dtebund-Symphoniker, bevor der heutige Name angenommen wurde.

 

Der HaupttĂ€tigkeitsbereich des 78-köpfigen Orchesters ist der ostwestfĂ€lische Raum, es tritt aber auch ĂŒber Deutschland und Europa hinaus mit jĂ€hrlich insgesamt etwa 120 Konzerten in Erscheinung. Im Mittelpunkt stehen die zehn Abonnement-Konzerte pro Jahr, die jeweils im Stadtpark SchĂŒtzenhof Herford, im Konzerthaus Detmold, in der Konzerthalle Bad Salzuflen, in der PaderHalle Paderborn, im Stadttheater Minden und in der Stadthalle GĂŒtersloh aufgefĂŒhrt werden.

 

Erfolgreiche Tourneen haben die Nordwestdeutsche Philharmonie in LĂ€ndern wie Japan, den Niederlanden, Italien, Frankreich, Spanien und den USA bekannt gemacht. Bis heute existieren ĂŒber 200 Platten- und CD-Einspielungen mit dem Ensemble. Neben der KonzerttĂ€tigkeit ist das Orchester mit einem schul- und konzertpĂ€dagogischen Programm in der Jugendarbeit tĂ€tig.


       
Samstag, 9. November 2019, 20 Uhr
Elbphilharmonie Hamburg
 
mehr...

Gospel Christmas Concert

"Swinging Christmas"

 

Erleben Sie die vielfĂ€ltige Geschichte des Gospels – von traditionellen Spirituals bis hin zu aktuellen Gospel-Hits. Erleben Sie großartige Songs wie Amazing Grace, Swing Down Sweet Chariot, Since I Layed My Burden Down, Oh Happy Day oder auch Michael Jacksons Earth Song im speziellen Gospel Arrangement – dargeboten von einer 5-köpfigen All-Star-Band unter der erfahrenen musikalischen Leitung von Michael Webb.

 


Eine neue Kunstform mit Great Black Music wird Sie begeistern:


„Das Beste, was Amerika der Welt gegeben hat, ist unsere ‚schwarze Musik‘ und ihre Basis sind Spirituals und Gospel. Alle afro-amerikanischen KĂŒnstler sind von diesen Wurzeln geprĂ€gt“ betont Derrick Alexander, einer der acht US-amerikanischen Gesangssolisten. Zu den Lead-Vocals zĂ€hlen auch die Stellar-Award-Gewinnerin Laeh Jones oder Darnita Rogers, die bereits Mitglied bei „The Very Best of Black Gospel“ war. „SpiritualitĂ€t, Gesang der Freude und befreiender Rhythmus! – Das macht Gospel aus!“ – dieses Credo des musikalischen Leiters Michael Webb ist an jeder Stelle zu spĂŒren. DafĂŒr steht neben herausragenden SĂ€ngerinnen und SĂ€ngern auch eine Band auf der BĂŒhne, die professionelle Erfahrung mit ursprĂŒnglicher AuthentizitĂ€t vereint.

 


Gospel Christmas Concert zeigt die elementare Bedeutung des Gospel fĂŒr die amerikanische Musikkultur. Seit den AnfĂ€ngen im 18. Jahrhundert bis heute haben Spirituals und Gospel so gut wie alle Formen populĂ€rer Musik beeinflusst: Blues, Soul, R&B, Jazz, Rock, ja selbst Hip Hop oder Country. Gleichzeitig haben diese verschiedenen Stilrichtungen Eingang in die Gospelmusik gefunden. „Es gibt verschiedene Formen von Gospel. Ihnen gemeinsam ist die Liebe zu Gott und den Menschen. Dies zu zeigen macht das Gospel Christmas Concert aus“, ist sich Laeh Jones sicher.

 

 

       
Montag, 2. Dezember 2019, 20 Uhr
Hauptkirche St. Michaelis Hamburg
 
mehr...

The Music


of


John Williams



Er gehört zu den weltweit bekanntesten und erfolgreichsten Filmkomponisten:


John Towner Williams

geboren 1932 in New York

 


Der amerikanische Komponist, Dirigent und Produzent lernte bereits mit drei Jahren das Notenlesen. Mit sieben Jahren begann er, Klavier, Trompete, Posaune und Klarinette zu spielen. In Los Angeles studierte er Komposition, spÀter an der Juilliard School in New York Klavier. Nebenbei arbeitete er als Jazz-Pianist.

 

„Harry Potter", „Der weiße Hai", „Star Wars" und „Indiana Jones" – kaum ein Komponist hat solch legendĂ€re Soundtracks mit Kultstatus vorzuweisen wie John Williams. Stolze 50 Mal wurde er fĂŒr den Oscar nominiert und hĂ€lt damit den Weltrekord unter den noch lebenden KĂŒnstlern. Als wĂ€ren fĂŒnf gewonnene Oscars nicht genug, wurde Williams zusĂ€tzlich ganze sechs Mal fĂŒr den Emmy, 24 Mal fĂŒr den Golden Globe und 59 Mal fĂŒr den Grammy nominiert.

Doch nicht nur die QualitĂ€t der Scores von John Williams, auch seine ProduktivitĂ€t ist schier unfassbar. Erleben Sie im Oktober die Magie der schönsten Kinosoundtracks von „Schindlers Liste“ ĂŒber „Der weiße Hai" bis hin zu „E.T. - Der Außerirdische“ in einem Konzert mit philharmonischem Orchester und Chor. Die musikalische Leitung ĂŒbernimmt Franz Bader, der bereits mit seinem Format „Game Music Live“ und „The Music of Game of Thrones“ riesen Erfolge gefeiert hat.

 

Anfange und Durchbruch

Mit nicht einmal 20 Jahren hatte John Williams schon seine erste klassische Klaviersonate komponiert. Anfangs noch unter dem Namen Johnny Williams arbeitete er fĂŒr das US-Fernsehen und fĂŒr verschiedene Hollywood-Produktionen. Der Durchbruch gelang ihm mit seiner Arbeit zum Spielberg-Film „Der weiße Hai“. Weitere berĂŒmte Filmmusiken aus seiner Hand sind unter anderem die Soundtracks zu fast allen Star-Wars-Teilen, zu „Schindlers Liste“ und zu den ersten drei Harry-Potter-Filmen. Auf ein bestimmtes Genre legt er sich nicht fest. In dem Film „Catch Me If You Can“ von Steven Spielberg verwendete er zum ersten Mal sogar Jazz-Elemente. Bis auf wenige Ausnahmen vertonte John Williams alle Filme von Steven Spielberg, mit dem er sich seit der ersten Zusammenarbeit fĂŒr den Film „Der weiße Hai“ anfreundete. Erstaunlicherweise geht der Filmkomponist nie selbst ins Kino.

Aus John Williams Feder stammen nicht nur Filmmusiken, sondern auch Sinfonien, Solokonzerte, diverse kĂŒrzere StĂŒcke und das Musical „Thomas and the King“. 13 Jahre lang war er Dirigent des Boston Pops Orchestra, dessen Ehrendirigent er inzwischen ist. Bei weiteren großen amerikanischen Orchestern gibt er Gastspiele.

 

Komposition fĂŒr Barack Obama

FĂŒr die Vereidigungs-Zeremonie Barack Obamas zum PrĂ€sidenten der Vereinigten Staaten komponierte Williams das Quartett „Air and Simple Gifts“. Er schrieb zahlreiche Fanfaren, darunter vier fĂŒr die Olympischen Spiele, fĂŒr die Sommerfestspiele in Los Angeles und Seoul und die Winterspiele in Utah.

 

Platz 2 der meisten Preis Nominierungen aller Zeiten

Mit 59 Preis-Nominierungen belegt er hinter Walt Disney Platz 2 der Nominierungen ĂŒberhaupt. Er gewann fĂŒnf Mal den Oscar, vier Mal den Golden Globe und mehrere Emmys und Grammys. 2004 erhielt er die EhrendoktorwĂŒrde der Juilliard School in New York.
Von Barack Obama wurde er als „herausragender Dirigent und Komponist“ bezeichnet, der „die moderne Filmindustrie fĂŒr Jahrzehnte geprĂ€gt und inspiriert“ hat. DafĂŒr wurde er mit der National Medal of Arts ausgezeichnet.


 

https://www.klassikradio.de/kultur/kuenstler-und-klassikwissen-wiki/john-williams


       
Dienstag, 7. Januar 2020, 20 Uhr
Laeiszhalle Hamburg
 
mehr...

Die 12 Cellisten

   

 

 


Die 12 Cellisten

der Berliner Philharmoniker


Die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker gehören zu den prominenten Institutionen im internationalen Musikleben. 1972 hatte eine Rundfunkproduktion von Julius Klengels Hymnus fĂŒr zwölf Violoncelli mit Mitgliedern der philharmonischen Cellogruppe den Anstoß zur GrĂŒndung eines Solisten-Ensembles dieser StĂ€rke gegeben, dessen klangliche und virtuose QualitĂ€ten gewissermaßen im Handstreich das Konzertpublikum weltweit eroberten.


Heute nehmen die 12 Cellisten eine herausragende, einmalige Stellung im internationalen Musikleben ein. Die 12 Cellisten haben es geschafft, mit ihrem Wechsel aus Ernst und Humor, Tiefe und Leichtigkeit ein Publikum zu fesseln, das aus allen Altersschichten kommt. Als Botschafter Berlins begleiteten sie den deutschen BundesprĂ€sidenten auf Staatsbesuchen. Mehrfach waren sie zu Besuch im japanischen Kaiserpalast. Ihre CDs sind regelmĂ€ĂŸig auf den Chartlisten und wurden ausgezeichnet mit dem »Echo Klassik« 2001 und 2005. Das Repertoire des Ensembles umfasst eine Vielzahl an Genres, und so werden die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker in Hamburg u.a. mit StĂŒcken von Maurice Ravel, dem Komponisten des Boleros, DER französischen  Jazzlegende Michel Legrand, dem Filmmusik-Komponisten  Ennio Morricone („Spiel mir das Lied vom Tod“), Astor Piazzolla, dem König des Tango Nuevo und vielen mehr zu hören sein. Ob Klassik, Jazz, Tango oder Avantgarde, stets fasziniert der Klangrausch von 12 Violoncelli, der eine einzigartige und facettenreiche Mischung von Klangfarben hervorbringt!


Einen ersten Eindruck erhalten Sie auf:

https://www.youtube.com/watch?v=VoJIvffQYPA


       
Sonntag, 15. MĂ€rz 2020, 17 Uhr
Elbphilharmonie Hamburg
 
mehr...

Die 12 Cellisten

   

 

 


Die 12 Cellisten

der Berliner Philharmoniker


Die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker gehören zu den prominenten Institutionen im internationalen Musikleben. 1972 hatte eine Rundfunkproduktion von Julius Klengels Hymnus fĂŒr zwölf Violoncelli mit Mitgliedern der philharmonischen Cellogruppe den Anstoß zur GrĂŒndung eines Solisten-Ensembles dieser StĂ€rke gegeben, dessen klangliche und virtuose QualitĂ€ten gewissermaßen im Handstreich das Konzertpublikum weltweit eroberten.


Heute nehmen die 12 Cellisten eine herausragende, einmalige Stellung im internationalen Musikleben ein. Die 12 Cellisten haben es geschafft, mit ihrem Wechsel aus Ernst und Humor, Tiefe und Leichtigkeit ein Publikum zu fesseln, das aus allen Altersschichten kommt. Als Botschafter Berlins begleiteten sie den deutschen BundesprĂ€sidenten auf Staatsbesuchen. Mehrfach waren sie zu Besuch im japanischen Kaiserpalast. Ihre CDs sind regelmĂ€ĂŸig auf den Chartlisten und wurden ausgezeichnet mit dem »Echo Klassik« 2001 und 2005. Das Repertoire des Ensembles umfasst eine Vielzahl an Genres, und so werden die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker in Hamburg u.a. mit StĂŒcken von Maurice Ravel, dem Komponisten des Boleros, DER französischen  Jazzlegende Michel Legrand, dem Filmmusik-Komponisten  Ennio Morricone („Spiel mir das Lied vom Tod“), Astor Piazzolla, dem König des Tango Nuevo und vielen mehr zu hören sein. Ob Klassik, Jazz, Tango oder Avantgarde, stets fasziniert der Klangrausch von 12 Violoncelli, der eine einzigartige und facettenreiche Mischung von Klangfarben hervorbringt!


Einen ersten Eindruck erhalten Sie auf:

https://www.youtube.com/watch?v=VoJIvffQYPA


       
Sonntag, 15. MĂ€rz 2020, 20:30 Uhr
Elbphilharmonie Hamburg
 
mehr...

Harald Lesch, Sprecher

Quadro Nuevo, Musik 


"Sonne, Mond und Sterne"


Ein Abend ĂŒber Sternenstaub, den guten Mond, den kleinen blauen Planeten, der sein Wasser genau im richtigen Moment bekam und einen Stern, der seine WĂ€rme seit Milliarden Jahren ĂŒber uns verströmt.


Phanstastische WissenschaftserzĂ€hlungen des genialen Kult-Astrophysikers und Naturphilsophen Professor Harald Lesch – kongenial eingebettet in die Musik von Quadro Nuevo. Das Weltmusik – Ensemble spielt StĂŒcke und Songs zwischen Orient und Okzident, galaktische Tangos, sehr erdige Grooves und sehnsĂŒchtige Mond- und Sternenmelodien wie


« Luna Rossa » oder den persichen « Tanz derSterne « .

 

Eine literarisch, musikalisch, galaktische Reise von der Erde zu den Sternen und wieder zurĂŒck fĂŒr alle Liebhaber von « Sonne, Mond und Sternen ».

 


Harald Lesch, Sprecher


Quadro Nuevo sind :

Mulo Francel: Saxophone, Klarinetten
D.D. Lowka: Kontrabass, Perkussion
Andreas Hinterseher: Akkordeon, Vibrandoneon, Bandoneon
Evelyn Huber: Harfe, Salterio

 


Gewinnen Sie einen ersten Live-Eindruck von Quadro Nuevo unter: https://www.youtube.com/watch?v=CSRUSZkOT80&list=RD6RHmygDB6Og&index=5

https://www.youtube.com/watch?v=eg7s_bTcogo&list=RD6RHmygDB6Og&index=4

https://www.youtube.com/watch?v=gchksoKiH18

 


Gewinnen Sie einen ersten Live-Eindruck von Prof. Harald Lesch unter:

https://www.youtube.com/watch?v=pskmen9v5hQ

https://www.youtube.com/watch?v=D3dT44jH0iE


 

PrÀsentiert in Bremen von

Bremen Zwei und dem WESER KURIER


 

PrÀsentiert in Hamburg vom

 Hamburger Abendblatt



 

       
Donnerstag, 26. MĂ€rz 2020, 20 Uhr
Laeiszhalle Hamburg
 
mehr...

Laeiszhalle Hamburg
Berliner Philharmonie
Die Glocke, Bremen
Philharmonie Köln
Theater am Aegi Hannover
Musikhalle LĂŒbeck